|
Welche Vorteile bietet eine PV-Anlage?
Festgelegt durch das EEG (Energieeinsparungsgesetz) erhält jeder Anlagenbetrieber eine Vergütung für die erzeugten Kilowattstunden. Diese Vergütung wird dann für das Jahr der Installation und die folgenden zwanzig Jahre gezahlt – garantiert. Momentan liegt der Vergütungssatz bei 19,5 ct/kWh, für Anlagen die eine Anlagengröße von 10 kWP nicht überschreiten. Die Vergütung für sog. “Großanlagen” ist etwas geringer.
Je nachdem wie hoch die Stromkosten eines Haushaltes sind, kann der erzeugte Strom wahlweise komplett (Volleinspeisung) an das Energieversorgungsunternehmen verkauft werden, als auch in Eigennutzung selbst verbraucht werden. Bei der Eigennutzung erhält man dann sowohl für die verkauften Kilowattstunden eine Vergütung als auch für die Kilowattstunden, die der eigene Haushalt verbraucht.
Da die Strompreise voraussichtlich nicht sinken werden, lohnt sich dieses Modell immer und vor allem in Zukunft.
Welche Aufgaben übernimmt der Wechselrichter?
Der von der PV-Anlage erzeugte Gleichstrom wird mit Hilfe eines Wechselrichters in Wechselstrom gewandelt. Hinter dem Wechselrichter wird der Solarsromzähler eingebaut, dieser zählt jede kWh die Ihre Solarstromanlage erzeugt. Hinter dem Solarzähler kann der Strom entweder von Ihnen direkt verbraucht werden, oder wenn Sie den Strom nicht benötigen, fließt dieser automatisch in das Versorgungsnetz über den Mehrrichtungszähler ab. Dieser Zähler hat zwei Zählwerke die jede Richtung einzeln zählen. Wenn Sie weniger Strom erzeugen als Sie verbrauchen, müssen Sie den Strom vom Versorger beziehen. Dies erfasst dann das zweite Zählwerk des Mehrrichtungszählers. Somit kann dann später errechnet werden, was Sie ins Netz eingespeist und was Sie an Leistung aus dem Netz bezogen haben sowie was Sie an Leistung selbst verbraucht haben.
|